Eignungstest Maler
Einen Eignungstest nach Vorbild der Tischer veranstaltete Im November zum ersten Mal die Maler- und Lackiererinnung Bremen. Mit dem Test, zu dem die Schüler der verschiedenen allgemeinbildenden Schulen eingeladen wurden, soll erreicht werden, dass am Maler- und Lackiererhandwerk interessierte Schülerinnen und Schüler sich mit den Anforderungen an den Beruf auseinander setzen. Zugleich könne der Test bei einer späteren Bewerbung dem Betrieb einen ersten Eindruck über den Bewerber geben, sagt Thomas Kurzke, Obermeister der Innung. Einen richtig guten Eindruck hinterließ bei der Premiere leider keiner der Testabsolventen. Dennoch sieht Lehrlingswart Wilfried Marx noch gute Chancen, dass diejenigen, die gerne Maler und Lackierer werden wollen, dies auch können. Die Beherrschung der Grundrechenarten und das Zeigen einer guten Auffassungsgabe sei allerdings wichtig, wenn nicht gar unerlässlich.
Rauchende Köpfe!!
Innungsversammlung am 29.11.2010
Am 29. November 2010 fand die Herbstversammlung der Maler- und Lackiererinnung Bremen statt.
Obermeister Thomas Kurzke erinnerte in seiner Rede an den wetterbedingten schwierigen Start in das Jahr, das sich dann aber ganz gut entwickelt habe. Der Obermeister rief die Betriebe auf, vor dem Hintergrund des sich verstärkenden Fachkräftemangels, verstärkt auszubilden. Um den Austausch zwischen Berufsschule, überbetrieblicher Unterweisungsstätte und den Betrieben weiter zu verbessern, werde im Januar ein Bildungsforum ins Leben gerufen.
Jens Dasenbrook ist aus dem Vorstand der Innung ausgeschieden, er wurde von der Versammlung verabschiedet und erhielt ein Präsent. Als neues Vorstandsmitglied wurde einstimmig Jürgen Horr nachgewählt.
Stefan Schiebe von der Geschäftsführung informierte über den Stand der Imagekampagne des deutschen Handwerks und forderte die Betriebe auf, sich mit der Kampagne zu beschäftigen und sie zu nutzen. So biete das Maler- und Lackiererhandwerk auch gesonderte Motive. Diese wurden übrigens zwischen Oktober und Dezember in ICE-Zügen eingesetzt; Thomas Kurzke ließ sich auf einer Reise spontan ablichten.
Freisprechungsfeier am 1. Juli 2010
Im Juli ging die Freisprechung von 60 Auszubildenden durch den Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Bremen Thomas Kurzke im feierlichen Rahmen über die Bühne.
Festredner war der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer, der den jungen Gesellinnen und Gesellen herzlich zu ihrem bunten und vielfältigen Beruf gratulierte.
Einschulungsfeier der Innung
Anfang September verfolgten etwa 80 neue Auszubildende des Maler- und Lackiererhandwerks mit Spannung und Interesse die Einschulungsveranstaltung der Maler- und Lackiererinnung Bremen.
Der stellvertretende Obermeister Ralf Niekerke begrüßte die neuen Maler und Lackierer, Fahrzeuglackierer, Bauten- und Objektbeschichter sowie Schilder- und Lichtreklamehersteller.
Er gratulierte zur Wahl eines Berufes, der zu den schönsten überhaupt gerechnet werden müsse.
Die Berufsschule stellte sich mit nahezu allen Lehrern den neuen Auszubildenden vor. Horst Müller-Kuntzer ging kurz auf die Schule ein und erläuterte den groben Ablauf der schulischen Ausbildung.
Günther Catterfeld vom Förderkreis zugunsten des Nachwuchses des Maler- und Lackiererhandwerks Bremen erinnerte an die Möglichkeiten und die Notwendigkeit, sich fortzubilden.
Hierzu biete der Förderkreis von Anfang an Gelegenheit.
Lehrlingswart Wilfried Marx mahnte, die Ausbildung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, eine gewisse Ernsthaftigkeit beim Lernen sei für eine erfolgreiche Ausbildung wichtig;
letztlich gelte immer noch der Spruch „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“.
Spontanen Applaus gab es für den Imagefilm des deutschen Handwerks. Stefan Schiebe von der Geschäftsführung der Innung erläuterte kurz die Hintergründe und gratulierte den jungen Leuten,
jetzt Teil der „Wirtschaftsmacht von nebenan“ Handwerk zu sein, worauf sie stolz sein könnten.
Schließlich erfolgte die Ausgabe der „Berichtshefte“. Alle Redner appellierten zuvor an die Auszubildenden, das Ausfüllen ernst zunehmen und sich mindestens einmal die Woche Zeit zu nehmen,
um den Ausbildungsnachweis zu führen.


